Die größten Bewerbungssünden
Geschrieben von: Michaela   

Über den ersten Eindruck ist sich fast alle einig. Er ist überaus wichtig. Eine bestechende Rolle spielt er vor allem bei Bewerbungsgesprächen, dem ersten Schritt in die Arbeitswelt. Wer hier vollkommen unvorbereitet einen Versuch startet bei einem Unternehmen oder in einer Firma Fuß zu fassen, wird gnadenlos scheitern. Um einen guten Start für die Zukunft zu haben, sollten nur einige kleine, dafür aber umso hilfreichere Tipps befolgt werden. Der größte Fehler vieler bewerbe besteht im missachten der Unternehmensetikette und der vorherrschenden Philosophie. Nicht nur Kleidung, sondern auch der Umgang mit Menschen ist hier von äußerster Bedeutung. Es sollte sich zwingend über die Richtlinien der Firma informiert werden. Bei großen Unstimmigkeiten kann auch im Voraus durch einen Anruf die letzten zweifel beiseite geschoben werden, auf welche Umstände man besonders achten sollte.

Auch die Unterlagengestaltung stellt für viele eine unüberwindbare Hürde dar, Allerdings kann hier besonders gepunktet werden. Zwar ersetzt eine gut präsentierte Bewerbungsmappe nicht das Bewerbungsgespräch, doch durch eben diese Unterlagen wird der Personalabteilung oder gar dem Chef der erste formale Eindruck des Bewerbers vermittelt. Sauber, sortiert und lückenlos sollte sie sein. Verwendet werden sollten Unterlagen niemals zweimal, das macht einen unangenehmen Eindruck und vermittelt eine unpersönliche Grundhaltung. Der Lebenslauf sollte ehrlich sein und sollte unter keinen Umständen Lücken aufweisen. Sowohl Protzen als auch unter Wert verkaufen ist nicht angesagt. Unnötige Informationen von Hobbykursen oder Talenten, die nichts mit dem angestrebten Job zu tun haben sind bei einer Bewerbung wegzulassen. Das richtige Bewerbungsfoto ist eine Wissenschaft für sich. Achten Sie auf dezente, seriöse Kleidung, nur nicht zu viel Schmuck und eine natürliche Ausstrahlung. Stilbrüche sind auch hier ein absolutes No-Go. Sowohl Firmenphilosophie als auch ihr Charakter müssen sich in ihrem Foto widerspiegeln. Ein häufiger Fehler, der leider oftmals kurz vorm Erfolg passieren kann, ist ein zu aufdringliches Nachfassen. Zwischen der Abgabe der Bewerbung und einer Entscheidung zu einem Gespräch oder zur Zusage des Jobs sollten Sie mindestens drei Wochen vergehen lassen, erst dann kann angerufen werden. Sollten Sie zu forsch Vorgehen kann dies den Personalern unnötig aufstoßen und kann Sie kurz vorm Ziel weit zurückwerfen.

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