Ausgefallene Lebensläufe
Geschrieben von: Luise   

Den gängigen Hinweis, sich mit seiner Bewerbung von anderen abzuheben, nehmen einige Jobbewerber etwas zu ernst. So müssen sich Personaler schon mal einen Lebenslauf auf der Klopapierrolle oder in einer Bratpfanne vornehmen. Um besonders hervorzustechen, suchen einige Kandidaten nach besonders kreativen Wegen, um ihrer Bewerbung Ausdruck zu verleihen. In einigen Fällen sogar mit Erfolg: Ein Osterhase aus Schokolade zur Weihnachtszeit mit dem Hinweis, ihrer Zeit etwas voraus zu sein, öffnete einer Grafikerin die Türen und sie bekam den Job. Auch der Koch mit der Bratpfannen-Bewerbung kam an sein Ziel. Doch abgesehen von sehr kreativen Berufsfeldern sind solch ungewöhnliche Vorgehensweisen eher nicht ratsam. Eine Bewerberin befand sich in der ungünstigen Situation, ihren Lebenslauf mit einer kulinarischen Köstlichkeit versehen zu haben, welche nach dem zweiwöchigen Urlaub der Personalerin verdorben und stinkend auf sie wartete. Im Falle einer kreativen und unkonventionellen Bewerbung sollte gut überdacht sein, ob die Machart zum Unternehmen und zum Chef bzw. Personaler passt. Auch für den Bewerber sollte sie natürlich adäquat sein. Ein 50jähriger Jurist kommt mit einem Schoko-Hasen wohl nicht weit. Auch eine erzwungen kreative Bewerbung ist ungünstig und fällt eher lächerlich denn erfolgreich aus. Farbliche Akzente oder eine kleine Veränderung des Formates können da vielversprechender sein.

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